Swatty

Sanftmütig und lieb: Swatty
Ein wunderschönes, sanftmütiges Böckchen war mein erster Schafs-Freund Swatty (Foto: Lucky-Loo-Red.).

Swatty: Zu gut für diese Welt!

Nachruf auf meinen ersten besten Freund

Swatty kostete meinen Papa von vorneherein 60 Euro. Da wurde er eindeutig abgezockt – aber Swatty war nach meiner Überzeugung jeden einzelnen Cent wert, im Grunde unbezahlbar.

Ein sanftmütiges, sensibles, schwarzes Lämmchen trat im Frühsommer 2016 in mein Leben. Und es war von Anfang an viel zu gut für diese Welt, wenn Ihr mich fragt. „Swatty“ weiterlesen

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Tod einer Königskerze

Als von – unverständlicherweise nur von mir – anerkannter Experte der heimischen Botanik ist mir eine Geschichte nicht mehr aus dem Schafskopf gegangen, die sich unweit meines unmittelbaren Wirkungskreises in diesem Frühsommer zugetragen hatte. Und die will ich Euch natürlich nicht vorenthalten:

Schönheit mit gelbem Kopfputz

Fest verwurzelt und majestätisch hochgewachsen wachte sie jahrelang zwischen Straße und Koppel über das kleine Dorf. Seine Bewohner erfreuten sich an ihrer Schönheit und Anmut, besonders im Sommer, wenn sie ihren üppigen, gelbblütigen Kopfschmuck erhaben gen Himmel reckte und sowohl zwei- als auch vierbeinige Dörfler gleichsam still wie freundlich grüßte.

Hochgewachsen und kerzengerade wachte die schwarze Königskerze über die Dörfler, bis ...
In ihrer gelbblütigen Pracht erfreute die schwarze Königskerze (Quelle: pixabay) die zwei- und vierbeinigen Dörfler, bis …

An ihrem angestammten Platz fühlte sie sich wohl und aufgehoben – nicht zuletzt wegen der treuen Gesellschaft von Glockenblumen und Zwergponys. Ein dorfbekannter Individualist und seines Zeichens Tier- und Pflanzenliebhaber meinte es besonders gut mit ihr, bedachte er sie doch regelmäßig mit Kalkstreu, wenn ihr der Boden offensichtlich zu sauer wurde. „Tod einer Königskerze“ weiterlesen

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Lange Geschichte eines noch kurzen Lebens

Mein Name ist Loo – Lucky Loo. Einst nannte man mich Looser. Doch dann wurde ich zu Lucky. Und das kam so:

In einer eiskalten Januarnacht erblickte ich unter spärlichster Beleuchtung  einer baufälligen, feucht-nassen Scheune das Funzellicht der Welt. Trotz dieser offenkundig trüben Aussichten bemühte ich mich redlich, die nach Milch duftende Nahrungsquelle eines Wollknäuels – genannt: Mutterschaf – ausfindig zu machen. Doch während mein streberhafter Zwillingsbruder Fred mühelos das richtige Ende erwischte, saugte ich noch relativ erfolglos im Wollgestöber des vorderen Teils herum.

Baby-Lämmchen in Küche
Die Qualität dieses Bildes ist fast so schlecht wie mein Gesundheitszustand in den ersten Lebenswochen. Hier komme ich langsam in bzw. auf die Hufe. (Foto: Lucky-Loo-Red.), der die Qualität peinlich ist, aber Lucky bestand auf die Veröffentlichung!)

Doch statt mir vielleicht mal auf die Bocksprünge zu helfen, wackelte Bruderherz nur hektisch mit dem Schwänzchen und ließ sein triumphierendes Schmatzen vernehmen.  Durch Freds unbrüderliches Verhalten stand unser Verhältnis für lange Zeit auf äußerst wackeligen Hufen: Aber nicht nur das: Eine vergleichbar wackelige Angelegenheit war das Unterfangen, auf meinen formschönen Beinchen zu stehen. Und angesichts meines wachsenden Hungers wurde die Sache mit der Standfestigkeit wahrlich nicht besser. „Lange Geschichte eines noch kurzen Lebens“ weiterlesen

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